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Leistungen der Loss-of-Licence Versicherung für Piloten & Verkehrspiloten

Was leistet die LoL-Versicherung konkret? Gezahlt wird, wenn aufgrund von Flugdienstuntauglichkeit das fliegerärztliche Medical (EASA Class 1) nicht mehr erteilt wird und damit der Lizenzverlust eintritt. Der zentrale Baustein ist die laufende Monatsrente – unsere klare Empfehlung, weil planbar und belastbar. Eine Einmalzahlung wirkt zwar größer, ist aber regelmäßig die deutlich schlechtere Absicherung mit mehr Ausschlüssen und riskanten Klauseln. Über die tatsächliche Leistung entscheiden die Bedingungen: Verzicht auf Verweisung (abstrakt und konkret), Einschluss psychischer Erkrankungen, eine klare Nachprüfung ohne überzogene Hürden sowie ein belastbarer Kündigungsverzicht des Versicherers. Wichtig ist zudem eine rückwirkende Leistung ab sechs Monaten anhaltender Fluguntauglichkeit und ein sinnvolles Endalter. Auf dieser Seite zeigen wir, wann und wie lange gezahlt wird, welche Nachweise nötig sind und wie sich die LoL-Versicherung zur BU-Versicherung abgrenzt. Als spezialisierter Partner prüfen wir bestehende Policen, identifizieren Lücken im Klauselwerk und erstellen auf Wunsch ein Angebot in 24 Stunden – damit Pilotinnen und Piloten sowie Verkehrspiloten im Ernstfall verlässlich abgesichert sind.

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Leistungsumfang & Auslöser

Wann und wie leistet die Loss-of-Licence Versicherung?

Die LoL-Versicherung zahlt, wenn bei Piloten bzw. Verkehrspiloten eine Flugdienstuntauglichkeit vorliegt und dadurch das fliegerärztliche Medical (EASA Class 1) nicht erteilt oder entzogen wird – der Lizenzverlust ist der Leistungsauslöser. Üblich ist eine laufende Monatsrente bis zum vereinbarten Endalter; sie bietet planbare Liquidität und ist unsere klare Empfehlung. Eine Einmalzahlung erscheint zwar attraktiv, ist aber in der Praxis die deutlich schlechtere Absicherung mit häufigerem Risiko von Ausschlüssen und nachteiligen Klauseln. Wichtige Leistungsdetails: ab wann die Zahlung beginnt, ob eine rückwirkende Leistung ab sechs Monaten Fluguntauglichkeit vorgesehen ist und welche Nachweise (Befunde, AME-Entscheid) der Versicherer verlangt.

Ob und wie lange tatsächlich gezahlt wird, bestimmen die Bedingungen: ein echter Verzicht auf Verweisung (abstrakt und konkret), der Einschluss psychischer Erkrankungen, transparente Regeln zur Nachprüfung ohne Hürden sowie ein belastbarer Kündigungsverzicht des Versicherers. Ebenso relevant sind Endalter, Leistungsdynamik und das Zusammenspiel mit der BU-Versicherung. Wir prüfen Ihre Police mit einem strukturierten Klausel-Check, schließen Leistungslücken und richten den Schutz so aus, dass er im Ernstfall verlässlich trägt – vorzugsweise als laufende Monatsrente; eine Einmalzahlung kommt nur in begründeten Ausnahmefällen in Betracht.

Leistungsvarianten im Vergleich

Welche Variante schützt im Ernstfall besser?

Die LoL-Versicherung zahlt bei Lizenzverlust infolge Flugdienstuntauglichkeit. Es gibt zwei Wege: die laufende Monatsrente (empfohlen) oder eine Einmalzahlung. Die Tabelle zeigt, warum die Monatsrente in der Praxis die deutlich verlässlichere Absicherung ist.

Kriterium Monatsrente (empfohlen) Einmalzahlung
Leistungsauslöser Lizenzverlust / Medical nicht erteilt (EASA Class 1) oft identisch, teils enger gefasst
Zahlungsform Monatliche Rente bis zum vereinbarten Endalter Einmaliger Betrag (läuft schneller auf)
Planbarkeit Hoch – kontinuierliche Liquidität Niedrig – Verbrauchsrisiko
Ausschlüsse/Klauseln typisch transparenter, stabilere Bedingungen Häufig mehr Ausschlüsse & riskante Klauseln
Rückwirkende Leistung ab 6 Monaten Fluguntauglichkeit häufig eingeschränkt oder nicht vorgesehen
Verweisung & Nachprüfung Verzicht auf Verweisung und klare Nachprüfung möglich häufig nachteilige Verweisungen/Nachprüfungen
Kündigungsverzicht Versicherer Kündigungsverzicht Versicherer kann kündigen
Eignung Standard-Empfehlung für Piloten nur Ausnahmefälle

Fazit: Für Piloten ist die laufende Monatsrente die robuste Wahl. Eine Einmalzahlung ist in der Regel die deutlich schlechtere Absicherung und wird nur ausnahmsweise erwogen.

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Leistung frühzeitig richtig absichern

Warum ein früher Abschluss die Leistungs­sicherheit Ihrer LoL-Versicherung maximiert

Ein früher Abschluss stärkt die Leistung im Ernstfall: Bei Lizenzverlust infolge Flugdienstuntauglichkeit (Medical EASA Class 1 nicht erteilt) greift die laufende Monatsrente bis zum vereinbarten Endalter – planbar, liquide und unserer Empfehlung nach der robusteste Weg. Wer früh einsteigt, sichert sich in der Regel ein vollwertiges Klausel-Set (echter Verzicht auf Verweisung, Einschluss psychischer Erkrankungen, klare Nachprüfung, tragfähiger Kündigungsverzicht) und profitiert von der rückwirkenden Leistung ab sechs Monaten anhaltender Fluguntauglichkeit. Spätere Anpassungen sind möglich, aber oft mit strengeren Annahmen oder Einschränkungen verbunden – was die Leistungsqualität im Schadenfall schwächen kann.

Wichtig für Piloten und Verkehrspiloten: Die LoL-Versicherung kennt keine pauschalen Nachversicherungsgarantien. Erhöhungen der Rentenhöhe (z. B. bei Karrieresprung) sind grundsätzlich machbar, erfordern jedoch eine neue Gesundheitsprüfung. Deshalb gilt: die Monatsrente von Beginn an realistisch wählen, das Endalter sinnvoll festlegen und Dynamiken so einsetzen, dass Kaufkraft und Karriereweg abgebildet werden. Eine Einmalzahlung wirkt zwar groß, ist aber regelmäßig die deutlich schlechtere Absicherung mit mehr Ausschlüssen und riskanten Klauseln – für verlässliche Leistung bleibt die laufende Rente der Maßstab.

Finanzielle Absicherung im Ernstfall

Wie die Loss-of-Licence Versicherung Piloten Planungssicherheit bietet

Tritt Flugdienstuntauglichkeit ein und wird das Medical (EASA Class 1) nicht mehr erteilt, sichert die LoL-Versicherung mit der laufenden Monatsrente die Liquidität: Fixkosten wie Miete, Kredite, Unterhalt und berufliche Verpflichtungen bleiben tragfähig. Je nach Police beginnt die Zahlung nach Eintritt des Lizenzverlusts und läuft bis zum vereinbarten Endalter – häufig inklusive rückwirkender Leistung ab sechs Monaten ununterbrochener Fluguntauglichkeit. Optional vereinbarte Leistungsdynamiken helfen, die Kaufkraft der Rente zu erhalten und geben echte Planungssicherheit über Jahre.

Für eine tragfähige Leistung zählt das Klausel-Set: echter Verzicht auf Verweisung (abstrakt & konkret), Einschluss psychischer Erkrankungen, klare Nachprüfung ohne Hürden sowie ein belastbarer Kündigungsverzicht des Versicherers. Rentenhöhe und Endalter sollten realistisch gewählt werden; spätere Erhöhungen sind möglich, erfordern jedoch eine neue Gesundheitsprüfung. Von reinen Einmalbeträgen raten wir überwiegend ab – sie sind häufig mit mehr Ausschlüssen und restriktiven Klauseln verknüpft und bieten keine laufende Liquidität. Die Monatsrente hat sich daher als verlässlicher Standard bewährt.

Abgrenzung zur BU-Versicherung

BU-Versicherung und Loss-of-License Versicherung im Überblick

Für Piloten und Verkehrspiloten ist entscheidend, welcher Leistungsauslöser greift: Die BU-Versicherung zahlt erst bei voraussichtlich dauerhafter Einschränkung von mindestens 50 % der beruflichen Tätigkeit. Die LoL-Versicherung setzt früher und spezifischer an – sie knüpft an den Lizenzverlust an, typischerweise wenn das Medical (EASA Class 1) nicht mehr erteilt wird. Damit addressiert die Loss-of-License Versicherung genau das cockpitrelevante Risiko und kann – bei passenden Bedingungen – eine laufende Monatsrente bis zum vereinbarten Endalter leisten. Für die Praxis zentral: echter Verzicht auf Verweisung, Einschluss psychischer Erkrankungen, transparente Nachprüfung sowie ein tragfähiger Kündigungsverzicht.

Wichtig: Eine separate BU neben der LoL ist in der Regel nicht notwendig, denn die LoL-Police ist eine BU mit spezieller LoL-Klausel. Doppelstrukturen erhöhen Komplexität, aber selten den Schutz. Unser Vorgehen: Wir prüfen das Klausel-Set, definieren Rentenhöhe und Endalter realistisch und richten die Police auf verlässliche Leistung im Schadenfall aus. Die vertiefte Gegenüberstellung – inkl. typischer Grenzfälle und Nachweisführung – findest du hier: BU-Versicherung vs. Loss-of-Licence Versicherung.

Wichtige Vertragsdetails

Darauf sollten Piloten bei der Loss-of-Licence Versicherung achten

Entscheidend ist, wie der Leistungsauslöser definiert ist: Idealerweise gilt die Zahlung, wenn das Medical (EASA Class 1) nicht erteilt oder entzogen wird – inklusive klarer Regelung für eine andauernde Flugdienstuntauglichkeit. Achte außerdem auf eine rückwirkende Leistung ab sechs Monaten ununterbrochener Untauglichkeit sowie präzise Anforderungen an Nachweise (AME-/AeMC-Bescheide, fachärztliche Gutachten). Bei der Zahlungsform hat die laufende Monatsrente Priorität: Sie stellt die kontinuierliche Liquidität sicher; reine Einmalbeträge sind erfahrungsgemäß schwächer und häufiger mit Einschränkungen verknüpft.

Für die Stabilität im Leistungsfall zählen zudem: ein belastbarer Verzicht auf Verweisungen außerhalb des Cockpits, uneingeschränkte Mitversicherung psychischer Erkrankungen (ohne Quoten oder enge Ausnahmen), faire Nachprüfungen mit transparenten Intervallen und Beweismaß sowie ein Kündigungsverzicht des Versicherers. Wähle Rentenhöhe und Endalter realistisch; eine optionale Leistungsdynamik hält die Kaufkraft. Prüfe den Ausschlusskatalog (z. B. Vorsatz, Drogen) und die Formulierungen zur zumutbaren Behandlung sorgfältig. So stellst du sicher, dass die LoL-Versicherung im Ernstfall verlässlich leistet – ohne Lücken zwischen Theorie und Praxis.

Flugzeugführer Loss-of-License Versicherung

Flexibilität und Nachversicherung

Moderne Loss-of-Licence Versicherungen lassen sich entlang der Karriereentwicklung ausrichten. Steigen Verantwortung, Einkommen oder Fixkosten, kann die Rentenhöhe angepasst und ein passendes Endalter gewählt werden; eine optionale Leistungsdynamik stabilisiert die Kaufkraft im Zeitverlauf. Wichtig: Anders als bei manchen BU-Konzepten existieren in der LoL-Praxis in der Regel keine pauschalen Nachversicherungsgarantien. Anpassungen sind möglich, erfordern jedoch eine erneute Gesundheitsprüfung und müssen die Annahmerichtlinien erfüllen.

Für Piloten und Verkehrspiloten empfiehlt es sich daher, die Monatsrente von Beginn an realistisch zu wählen und Meilensteine (Type Rating, Linienzulassung, Familienplanung) strategisch zu nutzen. So bleibt der Schutz bedarfsgerecht – vom Berufseinstieg bis zur letzten Flugdiensttauglichkeit – und die Leistung im Ernstfall belastbar: klare Definition des Leistungsauslösers, nachvollziehbare Nachweise und ein stimmiges Verhältnis von Rentenhöhe zu Laufzeit.

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Zusammenfassung: Leistungen & Vorteile der Loss-of-Licence Versicherung

Leistungsauslöser & Zahlweise

Lizenzverlust – Monatsrente – Endalter – Rückwirkung ab 6 Monaten

Die LoL-Versicherung leistet, wenn das Medical (EASA Class 1) nicht erteilt oder entzogen wird – der Lizenzverlust ist der Auslöser. Empfohlen wird die laufende Monatsrente bis zum vereinbarten Endalter; sie sichert die Liquidität und eine rückwirkende Leistung ab sechs Monaten anhaltender Fluguntauglichkeit vorsehen. Reine Einmalbeträge sind häufig mit Einschränkungen verbunden und bieten weniger Verlässlichkeit.

Worauf Piloten achten sollten

Verweisung – Psyche – Nachprüfung – Kündigungsverzicht

Für verlässliche Leistung sind klare Bedingungen entscheidend: kein Verweis auf Tätigkeiten außerhalb des Cockpits, Einschluss psychischer Erkrankungen, transparente Nachprüfung ohne überzogene Hürden und ein Kündigungsverzicht des Versicherers. Rentenhöhe und Endalter sollten realistisch gewählt werden; spätere Erhöhungen sind möglich, erfordern jedoch eine neue Gesundheitsprüfung. So bleibt die Absicherung für Piloten und Verkehrspiloten im Ernstfall belastbar.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Warum sich die Loss-of-Licence Versicherung lohnt

Individuelle Leistungsberatung

Von der Police-Prüfung bis zur Nachweisführung: Wir begleiten Piloten durch den gesamten Leistungsfall – mit klaren Anforderungen und schneller Umsetzung.

Monatsrente statt Einmalbetrag

Empfohlen ist die laufende Monatsrente: planbare Liquidität bis zum Endalter und rückwirkend ab 6 Monaten Fluguntauglichkeit. Reine Einmalbeträge sind meist schwächer.

Starke Leistungsregeln

Zentrale Punkte für verlässliche Zahlungen: keine Verweisung außerhalb des Cockpits, Psyche mitversichert, faire Nachprüfung und Kündigungsverzicht des Versicherers.

Schnell & verbindlich

Angebot in 24 Stunden und auf Wunsch direkte Umstellung auf eine leistungsstarke Monatsrente – speziell für Piloten & Verkehrspiloten.

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Häufige Fragen

FAQ zur Leistung der Loss-of-Licence Versicherung

Wann ist die Leistung ausgelöst?

Sobald das fliegerärztliche Medical (EASA Class 1) nicht erteilt oder entzogen wird und dadurch der Lizenzverlust eintritt. Dieser Nachweis ist der zentrale Leistungsauslöser.

Wird die Leistung rückwirkend gezahlt?

Ja, die Monatsrente erfolgt immer rückwirkend ab Beginn der Flugdienstuntauglichkeit. So wird der Zeitraum bis zur Anerkennung lückenlos abgedeckt.

Monatsrente oder Einmalzahlung – was ist sinnvoll?

Unsere Empfehlung ist die laufende Monatsrente: Sie stellt die kontinuierliche Liquidität bis zum vereinbarten Endalter sicher. Reine Einmalbeträge sind fachlich eine schwächere Absicherung, häufig mit zusätzlichen Ausschlüssen oder restriktiven Klauseln verbunden.

Welche Nachweise braucht der Versicherer?

In der Regel: AME-/AeMC-Bescheide zum Medical, relevante fachärztliche Befunde und – falls gefordert – ergänzende Unterlagen (z. B. Arbeitgeberbestätigung zum Einsatzprofil). Wichtig ist eine klare, nachvollziehbare Dokumentation – weitere Hinweise findest du unter Hinweise LoL.

Wie funktioniert die Nachprüfung?

Die Nachprüfung kontrolliert in definierten Intervallen, ob die Flugdienstuntauglichkeit fortbesteht. Achte auf transparente Fristen, nachvollziehbare Anforderungen und einen gleichbleibenden Prüfmaßstab ohne zusätzliche Hürden.

Sind psychische Erkrankungen mitversichert?

Ja – darauf sollte die Police ausdrücklich ausgelegt sein. Empfehlenswert ist der Einschluss ohne Quoten oder enge Ausnahmen, da psychische Ursachen in der Praxis häufig zum Lizenzverlust führen können.

Darf der Versicherer auf andere Berufe verweisen?

Für belastbare Leistung ist ein Verzicht auf abstrakte und konkrete Verweisung wesentlich. So kann die Zahlung nicht mit dem Hinweis auf eine andere Tätigkeit außerhalb des Cockpits verweigert werden.

Kann der Versicherer den Vertrag im Leistungsfall kündigen?

Achte auf einen Kündigungsverzicht des Versicherers. Das stabilisiert das Leistungsversprechen über die gesamte Laufzeit.

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