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Kosten der Loss-of-Licence Versicherung für Piloten & Verkehrspiloten

Die fliegerische Laufbahn von Piloten und insbesondere von Verkehrspiloten ist mit hohen Anforderungen und strengen medizinischen Vorgaben verbunden. Bereits kleine gesundheitliche Einschränkungen können dazu führen, dass das fliegerärztliche Tauglichkeitszeugnis nicht verlängert wird und damit der Lizenzverlust eintritt. Um dieses existenzielle Risiko abzusichern, gibt es die Loss-of-Licence Versicherung – kurz LoL-Versicherung. Sie springt ein, wenn aufgrund von Flugdienstuntauglichkeit die Lizenz erlischt und der Beruf nicht mehr ausgeübt werden darf. Viele Piloten stellen sich die Frage, welche Kosten mit einer solchen Absicherung verbunden sind. Die Höhe der Beiträge hängt von verschiedenen Faktoren ab: Alter beim Eintritt, gewünschte Rentenhöhe, Endalter, Gesundheitszustand und die Art der fliegerischen Tätigkeit (z. B. Langstrecken- oder Verkehrspilot im Linienflug). Je genauer diese Parameter berücksichtigt werden, desto passgenauer lässt sich ein Angebot erstellen. In den folgenden Abschnitten geben wir einen Überblick über typische Kostenbeispiele, erklären die wichtigsten Einflussfaktoren und zeigen, wie Piloten und Verkehrspiloten durch eine durchdachte Absicherung langfristig finanzielle Sicherheit gewinnen können.

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Kostenfaktoren im Überblick

Wovon hängen die Kosten der Loss-of-Licence Versicherung ab?

Die Beiträge einer Loss-of-Licence Versicherung für Piloten und Verkehrspiloten richten sich nicht nach einem pauschalen Tarif, sondern nach klar definierten Einflussgrößen. Entscheidend sind unter anderem das Eintrittsalter, die gewünschte Rentenhöhe, das geplante Endalter sowie der individuelle Gesundheitszustand. Darüber hinaus wirkt sich die Art der Tätigkeit aus: Versicherer unterscheiden klar zwischen Berufspiloten und Verkehrspiloten, da sich die Risikoprofile dieser Gruppen deutlich unterscheiden. Diese Einstufung hat maßgeblichen Einfluss auf die Kosten der Lizenzverlustversicherung.

Zusätzlich berücksichtigen Versicherer Faktoren wie Beitrags- oder Leistungsdynamik, Raucherstatus oder eventuelle Vorerkrankungen. Für Piloten bedeutet dies, dass eine individuelle Berechnung unverzichtbar ist, um ein faires und transparentes Angebot zu erhalten. Wer die wichtigsten Kostenfaktoren kennt, kann seine Absicherung optimal an die persönliche Karriereplanung anpassen und so sicherstellen, dass die Loss-of-Licence Versicherung zuverlässig schützt, ohne das Budget unnötig zu belasten.

Beispielhafte Kosten

Zahlbeiträge der Loss-of-Licence Versicherung für Verkehrspiloten

Nachfolgend sehen Sie eine Übersicht beispielhafter Zahlbeiträge für Piloten. Die Werte gelten für den Tarif 2025, Nichtraucher, und berücksichtigen bereits die Überschussverrechnung. Die Tabelle zeigt, wie sich Eintrittsalter, Endalter und gewünschte Rentenhöhe auf den monatlichen Beitrag auswirken.

Eintrittsalter Rente Endalter 55 Endalter 60 Endalter 65
23 2.500 € 78,85 € 110,61 € 156,15 €
3.000 € 94,42 € 132,54 € 187,19 €
27 2.500 € 81,07 € 116,33 € 186,82 €
3.000 € 97,10 € 139,40 € 199,99 €
35 2.500 € 83,58 € 127,89 € 191,13 €
3.000 € 100,10 € 153,27 € 229,16 €

Die dargestellten Zahlbeiträge sind Musterwerte und können je nach individueller Konstellation abweichen. Sie verdeutlichen jedoch den typischen Einfluss von Eintrittsalter, Endalter und Rentenhöhe auf die Beitragshöhe. Für ein verbindliches Angebot erstellen wir eine persönliche Berechnung – schnell und transparent.

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Frühzeitiger Abschluss lohnt sich

Warum jüngere Piloten deutlich günstigere Beiträge zahlen

Die Beispielwerte zeigen klar: Je jünger ein Pilot beim Abschluss seiner Loss-of-License Versicherung ist, desto niedriger fällt der monatliche Beitrag aus. Das liegt daran, dass Versicherer das Risiko von Flugdienstuntauglichkeit in jungen Jahren als geringer einstufen. Ein frühes Einsteigen in die Absicherung ist daher besonders attraktiv – der Pilot sichert sich nicht nur einen günstigen Zahlbeitrag, sondern profitiert auch langfristig von stabilen Konditionen.

Ein weiterer Vorteil des Abschlusses in jungen Jahren ist der längere Zeitraum, in dem der Versicherungsschutz besteht. Zudem sind die Gesundheitsangaben bei jungen Piloten meist unproblematisch, sodass der Versicherungsschutz ohne Einschränkungen gewährt wird. Wer früh vorsorgt, schafft sich damit ein solides Fundament für seine gesamte fliegerische Laufbahn und kann sicher sein, dass die Lizenzverlustversicherung im Ernstfall zuverlässig greift.

Finanzielle Absicherung im Ernstfall

Wie die Loss-of-Licence Versicherung Piloten Planungssicherheit bietet

Der Verlust der Lizenz bedeutet für Piloten in der Regel auch den Verlust des Haupteinkommens. Mit einer passenden Loss-of-License Versicherung lässt sich dieses Risiko abfedern: Die vereinbarte monatliche Rente sorgt dafür, dass laufende Fixkosten wie Miete, Kredite oder Familienunterhalt weiterhin gedeckt sind. So bleibt die finanzielle Handlungsfähigkeit auch dann erhalten, wenn die fliegerische Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden darf.

Für Piloten ist diese Planungssicherheit von besonderer Bedeutung, da die Ausbildung hohe Investitionen erfordert und die berufliche Zukunft stark von der gesundheitlichen Eignung abhängt. Eine Lizenzverlustversicherung schafft hier Stabilität: Sie schützt nicht nur die eigene Existenz, sondern auch die Familie und ermöglicht eine verlässliche Perspektive für die weitere Lebensplanung. Gerade im internationalen Umfeld, in dem hohe Verantwortung und Belastung zum Alltag gehören, ist dieser Schutz unverzichtbar.

Abgrenzung zur BU-Versicherung

BU-Versicherung und Loss-of-License Versicherung im Überblick

Für Piloten stellt sich häufig die Frage, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ausreicht oder ob zusätzlich eine Loss-of-Licence Versicherung notwendig ist. Der entscheidende Unterschied: Die BU greift erst, wenn die Arbeitsfähigkeit voraussichtlich dauerhaft zu mindestens 50 % eingeschränkt ist. Die LoL-Versicherung hingegen knüpft direkt an den Lizenzverlust an – etwa wenn das fliegerärztliche Medical nicht mehr erteilt wird. Damit reagiert sie schneller und spezifischer auf die Risiken, die im Cockpitberuf entscheidend sind.

Eine Kombination beider Absicherungen ist nicht sinnvoll, da die Loss-of-Licence Versicherung eine BU-Versicherung mit integrierter LoL-Klausel darstellt. Auf dieser Seite konzentrieren wir uns auf die Kosten der Loss-of-License Versicherung, während wir die Unterschiede und Details zwischen beiden Policen ausführlich auf einer eigenen Seite darstellen. Wer tiefer in den Vergleich einsteigen möchte, findet alle Informationen hier: BU-Versicherung vs. Loss-of-Licence Versicherung.

Wichtige Vertragsdetails

Darauf sollten Piloten bei der Loss-of-Licence Versicherung achten

Nicht jede Loss-of-Licence Versicherung bietet identische Leistungen. Für Piloten ist es entscheidend, die Vertragsbedingungen genau zu prüfen. Besonders relevant sind Klauseln zum Verzicht auf abstrakte und konkrete Verweisung, damit der Versicherer den Betroffenen nicht auf eine andere Tätigkeit außerhalb des Cockpits verweisen kann. Ebenso wichtig ist, dass auch psychische Erkrankungen berücksichtigt werden, da sie in der Praxis eine häufige Ursache für Lizenzverlust darstellen.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Nachprüfungsklausel: Sie legt fest, ob und in welchen Abständen die Fluguntauglichkeit erneut überprüft wird. Auch das vereinbarte Endalter der Versicherung sollte sorgfältig gewählt werden, da es erheblichen Einfluss auf die Kosten und den Umfang des Schutzes hat. Wer hier die richtigen Entscheidungen trifft, stellt sicher, dass die Lizenzverlustversicherung im Ernstfall zuverlässig leistet und keine unerwarteten Lücken entstehen.

Flugzeugführer Loss-of-License Versicherung

Flexibilität und Nachversicherung

Ein Vorteil moderner Loss-of-Licence Versicherungen ist die Möglichkeit, den Schutz im Laufe der Karriere anzupassen. Steigen Einkommen, Verantwortung oder Fixkosten, kann die vereinbarte Rentenhöhe überprüft und – im Rahmen der Bedingungen – angepasst werden. Wichtig: Für Anpassungen ist eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich.

So bleibt die Absicherung für Piloten bedarfsgerecht – vom Berufseinstieg bis zur letzten Flugdiensttauglichkeit. Wer früh startet, profitiert von langen Laufzeiten und behält die Option, den Schutz entsprechend den Tarifbedingungen und Annahmerichtlinien weiterzuentwickeln.

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Zusammenfassung: Kosten & Vorteile der Loss-of-License Versicherung

Wichtige Kostenfaktoren

Eintrittsalter – Rentenhöhe – Endalter – Gesundheit

Die Höhe der Beiträge für die Loss-of-Licence Versicherung hängt im Wesentlichen von Alter, gewünschter Rente, Endalter und Gesundheitszustand ab. Besonders Piloten, die früh mit der Absicherung beginnen, sichern sich langfristig deutlich günstigere Zahlbeiträge.

Mehrwert für Piloten

Finanzielle Sicherheit – klare Vertragsbedingungen – Zukunftsplanung

Die Lizenzverlustversicherung schützt zuverlässig vor den finanziellen Folgen einer Flugdienstuntaug­lichkeit. Sie sichert Einkommen, Familie und Planungssicherheit und ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil für eine stabile Laufbahn als Pilot oder Verkehrspilot.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Warum sich die Loss-of-Licence Versicherung lohnt

Individuelle Beratung

Jeder Pilot hat unterschiedliche Anforderungen. Wir beraten unabhängig und erstellen ein Angebot, das exakt zu Ihrer Laufbahn und Planung passt.

Schutz für Piloten

Die Loss-of-Licence Versicherung ist speziell auf die Risiken von Piloten und Verkehrspiloten zugeschnitten – und deckt den Lizenzverlust zuverlässig ab.

Erfahrung & Kompetenz

Über 30 Jahre Spezialisierung auf Absicherungen in der Luftfahrt garantieren Ihnen fundierte Expertise und praxiserprobte Lösungen.

Schnelles Angebot

Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie ein maßgeschneidertes Angebot zur Lizenzverlustversicherung – transparent, verbindlich und ohne Umwege.

Häufige Fragen

FAQ zu Kosten & Absicherung für Piloten

Welche Faktoren bestimmen die Kosten der Loss-of-Licence Versicherung?

Die Beitragshöhe hängt vor allem von Eintrittsalter, gewünschter Rentenhöhe, dem vereinbarten Endalter sowie dem Gesundheitszustand ab. Zudem unterscheiden Versicherer zwischen Berufspiloten und Verkehrspiloten, da diese Tätigkeiten unterschiedlich eingestuft werden.

Warum ist ein früher Abschluss für Piloten günstiger?

Je jünger der Pilot beim Abschluss ist, desto niedriger fällt der Beitrag aus. Gleichzeitig genießt er den Schutz über einen längeren Zeitraum und profitiert meist von unproblematischen Gesundheitsangaben.

Welche Rolle spielt die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) im Vergleich zur LoL-Versicherung?

Die Loss-of-Licence Versicherung ist eine BU-Versicherung mit spezieller LoL-Klausel. Sie leistet bereits dann, wenn das fliegerärztliche Medical nicht mehr erteilt wird – unabhängig davon, ob eine 50%ige Berufsunfähigkeit im klassischen Sinn vorliegt.

Wie sicher ist die Leistung im Ernstfall?

Entscheidend sind die Vertragsklauseln. Wichtig ist ein Verzicht auf abstrakte und konkrete Verweisung, eine klare Regelung bei psychischen Erkrankungen, transparente Nachprüfungsklauseln sowie die Wahl eines passenden Endalters.

Wie schnell erhalte ich ein Angebot zur Loss-of-Licence Versicherung?

In der Regel stellen wir innerhalb von 24 Stunden ein maßgeschneidertes Angebot bereit. Dafür werden nur wenige Angaben benötigt, um die individuellen Kosten exakt berechnen zu können.

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