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Abstrakte & konkrete Verweisung in BU und LoL – was Piloten wissen müssen

Für jeden Piloten – vom Flugschüler bis zum Verkehrspiloten – entscheidet die Ausgestaltung der Verweisungsklauseln, ob eine Leistung zuverlässig fließt. In der BU-Versicherung kann eine abstrakte Verweisung dazu führen, dass Leistungen verweigert werden, wenn Sie theoretisch eine andere, Ihrer Qualifikation entsprechende Tätigkeit ausüben könnten. In der Loss-of-Licence Versicherung (auch Loss-of-License Versicherung) zählt hingegen der lizenzbezogene Auslöser: Flugdienstuntauglichkeit mit Verlust der Tauglichkeitsklasse 1 – genau hier braucht es klare, pilotengerechte Bedingungen.

Unsere Erfahrung aus vielen Fällen zeigt: Eine hochwertige LoL-Versicherung verzichtet konsequent sowohl auf abstrakte Verweisung als auch auf konkrete Verweisung. So wird verhindert, dass eine Übergangstätigkeit am Boden gegen Sie ausgelegt wird. Das ist echter Schutz bei Lizenzverlust – und der Maßstab, an dem wir Angebote für Piloten und Verkehrspiloten messen.

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Verweisung verstehen

Abstrakte vs. konkrete Verweisung – der Unterschied

Abstrakte Verweisung (BU): Der Versicherer darf Leistungen verweigern, wenn Sie theoretisch auf eine andere, Ihrer Ausbildung und Erfahrung entsprechende Tätigkeit verwiesen werden können. Für Piloten und Verkehrspiloten ist das heikel – viele Tätigkeiten am Boden gelten als „zumutbar“.

Konkrete Verweisung: Nehmen Sie eine tatsächliche Tätigkeit außerhalb des Cockpits auf (z. B. Schulung/Office), kann die Leistung eingestellt oder gekürzt werden. Eine LoL-Versicherung mit Verzicht auf beide Verweisungen verhindert genau diese Lücken – entscheidend bei Flugdienstuntauglichkeitsversicherung und Lizenzverlustversicherung.

Lizenzbezogener Auslöser

Flugdienstuntauglichkeit & Verlust der Tauglichkeitsklasse 1

Die Loss-of-Licence Versicherung (auch Loss-of-License Versicherung) knüpft an den lizenzbezogenen Nachweis an: Verlust der Tauglichkeitsklasse 1 (Medical). Genau deshalb sind Verweisungen besonders kritisch – sie führen sonst dazu, dass Leistungen trotz klaren Auslösers entfallen.

Unsere Empfehlung für Piloten und Verkehrspiloten: eine LoL-Versicherung, die abstrakte Verweisung und konkrete Verweisung explizit ausschließt. So bleibt der Schutz bei Lizenzverlust robust, auch wenn Sie vorübergehend in einer bodengebundenen Funktion arbeiten.

Vergleich BU vs. LoL

Warum der doppelte Verzicht die Lücke schließt

Die BU-Versicherung leistet bei medizinischer Einschränkung der bisherigen Berufsausübung. Mit Verweisungen bleibt jedoch ein Risiko: Wer am Boden weiterarbeitet, kann Leistungen verlieren. Die LoL-Versicherung löst das besser – wenn sie ohne Verweisung auskommt.

Ein Vertrag, der in der Fluguntauglichkeitsversicherung auf abstrakte und konkrete Verweisung verzichtet, passt zur Praxis von Piloten und Verkehrspiloten. Ergebnis: planbare Leistung beim Lizenzverlust, unabhängig von Übergangstätigkeiten – das ist moderner Lizenzschutz.

Klausel-Check für Piloten

Worauf es in der Praxis wirklich ankommt

Kein Spielraum für Verweisung: Achten Sie auf den ausdrücklichen Verzicht beider Verweisungen in der Lizenzverlustversicherung. Ebenso wichtig: Psyche-Einschluss, nachvollziehbare Nachprüfung und ein sinnvolles Endalter.

Unsere Linie: Für Piloten und Verkehrspiloten empfehlen wir nur Lösungen, die abstrakte Verweisung und konkrete Verweisung ausschließen. So bleibt die LoL-Versicherung belastbar – vom Erstnachweis bis zur Leistungsdauer.

Vorteile für Piloten

Leistungssicherheit – auch bei Tätigkeitswechsel

Ohne Verweisung erhalten Sie Leistungssicherheit bei Lizenzverlust, selbst wenn Sie temporär eine Tätigkeit am Boden übernehmen. Das schützt Fixkosten und erleichtert die Neuorientierung.

Für Piloten und Verkehrspiloten bedeutet das: keine Kürzung wegen „anderweitiger Verwendung“, keine theoretischen Verweisungsdebatten und klare Regeln beim Verlust der Tauglichkeitsklasse 1. Genau so muss Loss-of-Licence Versicherung heute funktionieren.

Pilot Loss-of-License Versicherung ohne Verweisung ist Goldstandard

Kurzfazit für Piloten & Fluglotsen

Die Kombination aus Flugdienstuntauglichkeitsversicherung und klarem Verweisungsverzicht ist der Goldstandard der LoL-Versicherung. Nur so bleibt der Schutz beim Lizenzverlust unabhängig davon, ob Sie eine neue Aufgabe übernehmen – ob als Verkehrspilot in einem komplett anderen Beruf.

Wir prüfen jede Police im Detail und empfehlen Lösungen, die in der Loss-of-Licence Versicherung / Loss-of-License Versicherung abstrakte Verweisung und konkrete Verweisung ausschließen. Fordern Sie Ihren Vergleich an – transparent, schnell und auf Piloten-Bedarf zugeschnitten.

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Verweisung ausschließen – Lizenzschutz sichern

Kernbotschaft

LoL mit doppeltem Verzicht – abstrakte und konkrete Verweisung

Nur so ist die Lizenzverlustversicherung wirklich pilotengerecht. Leistungen bleiben planbar – unabhängig von Übergangstätigkeiten nach Verlust der Tauglichkeitsklasse 1.

Für Piloten und Verkehrspiloten ist das der entscheidende Unterschied zur BU mit Verweisungslogik. Unser Angebot folgt genau diesem Standard.

Nächste Schritte

Klausel-Check & Angebot

Wir prüfen Ihre aktuelle Police oder erstellen ein neues Angebot für Ihre Loss-of-Licence Versicherung / Loss-of-License Versicherung – mit klarem Verzicht auf abstrakte Verweisung und konkrete Verweisung.

Auf den Punkt

Warum Verweisungsverzicht so wichtig ist

Leistungssicherheit

Schutz bei Lizenzverlust – ohne Kürzung wegen theoretischer oder tatsächlicher Tätigkeit am Boden.

Praxisgerecht für Piloten

Optimiert für Piloten & Verkehrspiloten – passend zur Flugdienstuntauglichkeitsversicherung.

Klare Bedingungen

Abstrakte Verweisung & konkrete Verweisung ausgeschlossen – verständlich, transparent, belastbar.

Lizenzschutz statt Theorie

Loss-of-Licence Versicherung / Loss-of-License Versicherung mit echtem Fokus auf die Praxis von Cockpit & Boden.

FAQ zur Verweisung

Häufige Fragen zu abstrakter & konkreter Verweisung

Was bedeutet abstrakte Verweisung in der BU-Versicherung?

Bei der abstrakten Verweisung kann der Versicherer die Leistung verweigern, wenn der Pilot theoretisch eine andere Tätigkeit ausüben könnte, die seiner Ausbildung entspricht – auch wenn er diese gar nicht tatsächlich ausführt.

Was bedeutet konkrete Verweisung in der LoL-Versicherung?

Konkrete Verweisung greift, wenn der Versicherte eine andere Tätigkeit tatsächlich ausübt, etwa eine Bodentätigkeit. Dann kann die Leistung eingestellt oder gekürzt werden – ein Risiko für Piloten nach Lizenzverlust.

Warum ist der Verweisungsverzicht für Piloten so wichtig?

Ohne den klaren Verzicht auf abstrakte und konkrete Verweisung besteht die Gefahr, dass Leistungen trotz Fluguntauglichkeit entfallen. Gerade Verkehrspiloten sichern so ihre Existenz.

Gilt der Verzicht in jeder Loss-of-Licence Versicherung?

Nein, viele Verträge enthalten noch Verweisungsklauseln. Nur hochwertige LoL-Versicherungen schließen beides aus und bieten echten Schutz bei Flugdienstuntauglichkeit.

Welche Vorteile hat eine LoL-Versicherung ohne Verweisung?

Die Leistung bleibt planbar und sicher – auch wenn der Pilot nach Verlust der Tauglichkeitsklasse 1 vorübergehend in einem anderen Bereich arbeitet. So lassen sich Fixkosten und Lebensstandard zuverlässig absichern.

Sind abstrakte und konkrete Verweisung auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung problematisch?

Ja. In der Berufsunfähigkeitsversicherung wird bei schlechtem Bedingungswerk noch auf abstrakte Verweisung zurückgegriffen. Für Piloten ist das riskant, da Tätigkeiten am Boden oft als „zumutbar“ eingestuft werden.

Wie erkenne ich, ob mein Vertrag Verweisungen enthält?

Ein Blick in die Bedingungen zeigt, ob der Versicherer auf abstrakte oder konkrete Verweisung verzichtet. Wir bieten einen detaillierten Klausel-Check für Pilotenpolicen an.

Empfehlen Sie immer den Verweisungsverzicht?

Ja. Für Piloten, Verkehrspiloten und Fluglotsen ist der doppelte Verzicht Pflicht. Nur so ist der Schutz bei Fluguntauglichkeitsversicherung oder Lizenzverlustversicherung vollständig und praxistauglich.